TETRA – Funktelemetriemodul

Lösungen Datenkommunikation Funktelemetriemodul TransdatDas TRANSDAT (Transportmodul für Industriedaten) dient der Speicherung und Übertragung von Messstellen (z.B. Zählerständen von Wasseruhren). Es können je Modul bis zu drei Zähleingänge überwacht werden und je System können nahezu unendlich viele TRANSDATs eingebunden werden. Die drahtlose Vernetzung erfolgt über das digitale Bündelfunksystem nach TETRA-Standard. Die TRANSDATs befinden sich nach der Installation in einem Standby-Zustand und schalten sich nur kurzzeitig zur Datenübertragung ein. Die Übertragung der Zählerdaten kann je nach Kundenwunsch täglich bzw. wöchentlich erfolgen. Der Nutzer kann in der Telemetriesoftware auf dem Steuer- PC die Zeitabstände und Sonderablesungen nach eigenen Wünschen ändern bzw. anpassen. Die Zentrale besteht aus einem PC in Verbindung mit einem TETRA-Funkmodul. Der Zugriff auf die zentrale Datenbank erfolgt über den Windows Internet Explorer und ist von jedem PC im Firmen-Netzwerk möglich. Die Daten können dort eingesehen, ausgewertet oder z. B. als Excel-Datei exportiert werden, um diese dann in der Abrechnungssoftware weiter zu bearbeiten.

Mit dem TETRA - Industrie - PDA MTC100 von Motorola wird die Inbetriebnahme realisiert. Es werden die Zählernummer und der aktuelle Zählerstand an die TRANSDAT gesendet.

TETRA – Funktelemetrieeinheit

Lösungen Datenkommunikation Funktelemetriemodul Transdat-SPSDas TRANSDAT SPS bezeichnet ein Transportmodul für Industriedaten in Verbindung mit einer Speicherprogrammierbaren Steuerung der Marke Panasonic. Diese Einheit dient der Speicherung und bidirektionalen Übertragung von Prozessdaten zum Zweck der Systemüberwachung und -steuerung von schwer erreichbaren bzw. geografisch verteilten Stationen und Anlagen. Diese Funktelemetrielösung ist speziell für den rauen Industrieeinsatz entwickelt worden. Steuerungen von Panasonic, wie die im konkreten Fall verwendete Industrie-SPS FP-X C14RD, wurden bereits jahrelang erprobt und sind mittlerweile weltweit im Einsatz. Sie zeichnen sich besonders durch hohe Zuverlässigkeit und Flexibilität aus.

Die Steuerung liefert in der Grundausstattung 8 frei definierbare Melde- bzw. Zählwerteingänge und 6 Befehlsausgänge (Relais) und kann mit unter¬schiedlichen Modulen beispielsweise auf 16 Eingänge, 2 Analogeingänge oder durch maximal 2 weitere serielle Schnittstellen erweitert werden. Die Hardware basiert auf einer 24V-Spannungsversorgung und wird entweder direkt auf der Hutschiene oder separat in einem kleinen Schaltkasten mit Antennenführung nach außen installiert. Die drahtlose Vernetzung zwischen den Stationen und der Zentrale wird über das digitale Bündelfunksystem nach TETRA-Standard realisiert.

Branchenbeispiele

  • Wasserversorgung: Hochbehälter, Brunnen, Pumpenanlagen
  • Abwasser: Pumpstationen, Abwasserkanalnetze, Schieberstationen, Regenüberlaufbecken, Kläranlagen, Kontrollschächte
  • Umwelt: Gewässerüberwachung, Talsperren, Luftüberwachung, Deponieanlagen
  • Industrie: Tagebergbau, Blockheizkraftwerke, Stromversorgungsnetze, Gasversorgungsnetze, Fernwärme
  • Verkehr: Straßenbeleuchtung, Straßen- und Autobahnschilder, Parkleitsysteme, Schrankensteuerung
  • Alarmierung: Sirenenansteuerung, optische Signalanlagen

Anwendungsbeispiel: Datenerfassungseinheit für Abwasserpumpwerke

Lösungen Datenkommunikation Funktelemetriemodul Transdat-SPS AnwendungsbeispielDie Zentrale besteht aus einem PC in Verbindung mit einem TETRA-Funkmodul. Die Visualisierung der Daten erfolgt mittels eines Prozessleitsystems. Das Prozessleitsystem zeigt eine geografische Karte als Überblick über alle installierten TRANSDAT SPS (im Hintergrund des Bildes). Dort sind die allgemeinen Zustände aktiv, inaktiv und Störung jeder Einheit ersichtlich.

Alle eingehenden Betriebs- und Störmeldungen einer Station werden visuell und akustisch signalisiert. Liegt eine Störung an, wird dem Beobachter automatisch die dazugehörige Grafik geöffnet (im Vordergrund des Bildes). Die jeweilige Störung wird durch rotes Blinken angezeigt. Die Überwachung des Systems erfolgt ausgehend von der Zentrale durch eine automatisierte zyklische Abfrage aller Stationen. Durch wiederholte Verbindungsversuche können somit Ausfälle oder Funknetzstörungen erkannt werden. Diese Generalabfrage kann auch manuell durch das PLS gestartet werden.